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Bei der klassischen Repertorisation erhält man zwar sehr gute Ergebnisse, doch wird sie nur in wenigen Praxen aufgrund des sehr hohen Zeitaufwands eingesetzt. Die Hauptprobleme liegen in der Gewichtung der Symptome, der korrekten Ausdrucksweise (sehr altes Deutsch bei Kent), die nicht vollständig auszuschaltenden subjektiven Einflüsse (Patient/Behandler) und dem krassen Missverhältnis zwischen Aufwand (Repertorisationszeit) und Ertrag (Abrechnung nach Gebührenziffer).
Die Computerrepertorisation hat grundsätzlich die gleichen Probleme (siehe oben), jedoch mit einem geringen Zeitaufwand. Dies ist in erster Linie auf effiziente Suchmodule zurückzuführen (wir verweisen an dieser Stelle auf unser Homöopathieprogramm HIS).
Das Prinzip von HomöoKomplex beruht auf der softwaregestützten Berechnung ausgewählter symptomatischer Organbereiche des Patienten. Alle Einflüsse (siehe oben), die das Ergebnis verfälschen können, finden bei der Ermittlung des individuellen homöopathischen Komplexmittels keinen Zugang. Parallelversuche haben gezeigt, dass die ermittelten homöopathischen Einzelmittel in über 90 % der Fälle mit den Einzelmitteln der klassisch durchgeführten Repertorisation übereinstimmen. Die Differenz zum theoretischen Optimum wird durch den äußerst geringen Zeitaufwand mehr als ausgeglichen.
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HomöoKomplex ist grundsätzlich in jeder Praxis einsetzbar. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag ist adäquat.
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